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"Ein Leben für die Kunst" Dieter und Marianne Didschuneit in der Galerie vom 14.2. - 7.4. 2019 Drucken
didschuneitMarianne und Dieter Didschuneit haben das kulurelle Leben in der Region Suhl, Zella-Mehlis, Schleusingen und Hildburghausen entscheidend geprägt mit den "Thüringer Landesausstellungen für Kinder- und Jugendkunst", die von 1990 bis 2000 jährlich in der Bertholdsburg Schleusingen zu bewundern waren.

Ihr großes Engagement als Kunsterzieher, Zirkelleiter und Kursleiter hat ganze Generationen von Schülern, und Erwachsenen geprägt. Mit viel Wissen, Einfühlungsvermögen und Energie haben beide ihre Ideale von schöpferischem Schaffen, Inspiration und Wissensvermittlung auf bildnerischem Gebiet auf die junge Generation übertragen.
Marianne feiert dieses Jahr einen runden Geburtstag. Ihr sehnlichster Wunsch war es, einmal ihre Werke und die Ihres Mannes in der CCS- Galerie zu zeigen.
Am 14. Februar geht ihr Wunsch in Erfüllung. Zu sehen sind aus den unterschiedlichen Schaffensperioden Arbeiten von Dieter und Marianne Didschuneit. Er beginnt als Student in Greifswald mit Skizzen, Farbskizzen und Linolschnitten maritime Szenenmit Booten, Steilküste und Strand festzuhalten. Es folgen sensibel gezeichnete Porträts und Figurenstudien. Dann kommen die Stadtlandschaften in Öl von Suhl, Hildburghausen und Kloster Veßra. Noch in Ockertönen und realistisch. Dann folgt der Aufbruch in die Abstraktion. Kraftvoll, farbig und Dynamisch sind die klangreichen Kompositionen und spannen einen riesigen Bogen, wirken wie eineBefreiung der reinen Farbe und Form.

Marianne ist die Expertin der bildnerischen Erzählung. Sie schneidet Themen an; mythologische, aktuelle und beides in einem. Ihre Rolle als Frau wird oft Gegenstand ihrer Bilder, als Arbeitende, als Mutter, Hausfrau, als Schaffende und Suchende. Man spürt, dass sie getrieben ist, über den Alltag hinaus Erlebnisse auf Reisen, in der Natur und in der Familie mitzuteilen. Auch politisches Denken spiegelt sich in ihren zeitkritischen Bildern. Aber niemals erhebt sie den Zeigefinger, immer bleibt sie hinter den Geschehnissen stehen und weist sich aus als Beteiligte, Betroffene und Reflektierende.

Wunderschön farbig lebendig sind die Bildnisse ihrer Enkel. Sie weist sich als einfühlsame Porträtistin aus. Sie beobachtet, erzählt und hält fest die intimen Erlebnisse mit den Kindern, ob am Geburtstagstisch, im Rollenspiel oder ganz imMoment versunken. Themen wie die "Kinderschuhe von Lublin" von J. R. Becheroder Ikarus oder das Urteil des Paris werden in eindringlicher Umsetzung in Malereiund Grafik ausgeführt. Eine vielschichtige und abwechslungsreiche Ausstellung erwartet ihre Besucher. Das Ehepaar Didschuneit überbrückt einen Zeitraum des künstlerischen Werdens und sich Entfaltens und jeder lässt dem anderen Raum und hat seine eigene Bildsprache, aber eine Leidenschaft verbindet beide miteinander, die Liebe zur Kunst.
 
Die Eröffnung der Ausstellung findet am Donnerstag, den 14. Februar, um 19 Uhr in der Galerie im CCS statt. 
 
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