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COVID-19
Entschädigungsanträge gemäß §§ 56 und 57 Infektionsschutzgesetz (IfSG) Drucken
Informationen für Arbeitgeber

Das Thüringer Landesverwaltungsamt (TLVwA) hat ein Merkblatt zu Entschädigungsanträgen zur Verfügung gestellt, um die Verfahrensweise zur Antragsstellung zu klären.

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Ein Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen Drucken
FAQ - Häufig gestellte Fragen
"Die Bundesregierung tritt entschlossen und mit aller Kraft den wirtschaftlichen Auswirkungen des Corona-Virus entgegen. Der Bundesminister der Finanzen, Olaf Scholz (SPD), und der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier (CDU), haben sich auf ein weitreichendes Maßnahmenbündel verständigt, das Arbeitsplätze schützen und Unternehmen unterstützen wird. Die Regierung errichtet einen Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen. Das Ziel ist es, Firmen und Betriebe mit ausreichend Liquidität auszustatten, damit sie gut durch die Krise kommen.
Die zentrale Botschaft der Bundesregierung: Es ist genug Geld vorhanden, um die Krise zu bekämpfen und wir werden diese Mittel jetzt einsetzen. Wir werden alle notwendigen Maßnahmen ergreifen. Darauf kann sich jede und jeder verlassen.".
Das gesamte Dokument finden Sie hier: Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen (PDF)
 
Neuregelung Kurzarbeitergeld und Hotline für Unternehmer Drucken
Informationen für Arbeitgeber

Laut der Pressemitteilung vom 17.03.2020 der Agentur für Arbeit in Suhl, werden neue Regelungen für das Kurzarbeitergeld beschlossen.
Die Agentur für Arbeit Suhl hat für die Unternehmer eine separate Hotline unter

03681/822907

geschaltet.

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ALLE Veranstaltungen bis zum 19. April 20 abgesagt Drucken
Hinweise zu öffentlichen Veranstaltungen
Mit der Öffentlichen Bekanntmachung der Stadt Suhl vom 17.03.2020 sind alle öffentlichen und nicht öffentlichen Veranstaltungen, Vergnügungen und sonstige Ansammlungen sowie Versammlungen und Aufzüge sowohl unter freiem Himmel, als auch in geschlossenen Räumen bis einschließlich 19. April 2020 untersagt.
 
Öffentliche Bekanntmachung der Stadt Suhl vom 17.03.2020 - Einrichtungen Drucken
Bekanntmachungen
Öffentliche Bekanntmachung der Stadt Suhl

Vollzug des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Men-schen (Infektionsschutzgesetz - IfSG)

Allgemeinverfügung

Der Oberbürgermeister der Stadt Suhl ordnet als Gesundheitsamt gemäß § 28 Absatz 1 Satz 1 und 2 des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG) in der derzeit gültigen Fassung in Verbindung mit § 35 Satz 2 des Thüringer Verwaltungsverfahrensgesetzes (ThürVwVfG) in der derzeit gültigen Fas-sung nachfolgende Allgemeinverfügung zum Schutze der öffentlichen Sicherheit an:


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Informationen zum Bürgerverkehr im Neuen Rathaus Drucken
Hinweise zur Nutzung öffentlicher Einrichtungen
Wir bitten die BürgerInnen nur für dringende Verwaltungsvorgänge die Verwaltung der Stadt Suhl (Friedrich-König-Straße 42, 98527 Suhl) aufzusuchen.
Bitte prüfen Sie vorher telefonisch, ob ein Besuch zwingend notwendig ist oder ob Ihre Anfragen auf telefonischem oder digitalem Weg zu lösen sind.

Der Haupteingang im Neuem Rathaus ist ab heute (17.03.2020) geschlossen. Der Bürgerverkehr wird nur bei wichtigen unabdingbaren Fällen über den Nebeneingang eingelassen. Es werden maximal zwölf BürgerInnen gleichzeitig eingelassen. Die BürgerInnen müssen am Eingang in einen Formular unter Hinweis der Datenschutzverordnung ihre Daten hinterlassen.
Der gesamte Bürgerverkehr beschränkt sich auf die 1. Etage, das Betreten der restlichen Etagen durch Bürger ist untersagt.
Es werden folgende Bereiche in der 1 Etage vertreten sein.
- Zulassung
- Einwohnermeldeamt
- Führerscheinstelle
- Sozialamt / Ausländerwesen
- Barkasse
Unterlagen für das Jugend- und Schulverwaltungsamt können am Eingang abgegeben werden.

 
Vorübergehende Schließung der Verwaltungsstellen der Stadt Suhl Drucken
Hinweise zur Nutzung öffentlicher Einrichtungen
Ab sofort sind alle Verwaltungsstellen der Stadt Suhl auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die MitarbeiterInnen werden aufgrund der aktuellen Situation an anderen Stellen dringend benötigt.
Wir bitten die BürgerInnen, nur für dringende Verwaltungsvorgänge die Verwaltung der Stadt Suhl (Friedrich-König-Straße 42, 98527 Suhl) aufzusuchen. Bitte prüfen Sie vorher telefonisch ab, ob ein Besuch zwingend notwendig ist oder ob Ihre Anfragen auf telefonischem oder digitalem Weg zu lösen sind.

 
Ein Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen Drucken
Informationen für Arbeitgeber

Maßnahmenpaket zur Abfederung der Auswirkungen des Corona-Virus

Die Bundesregierung tritt entschlossen und mit aller Kraft den wirtschaftlichen Auswirkungen des Corona-Virus entgegen. Der Bundesminister der Finanzen, Olaf Scholz (SPD), und der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier (CDU), haben sich auf ein weitreichendes Maßnahmenbündel verständigt, das Arbeitsplätze schützen und Unternehmen unterstützen wird. Die Regierung errichtet einen Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen. Das Ziel ist es, Firmen und Betriebe mit ausreichend Liquidität auszustatten, damit sie gut durch die Krise kommen. Die zentrale Botschaft der Bundesregierung: Es ist genug Geld vorhanden, um die Krise zu bekämpfen und wir werden diese Mittel jetzt einsetzen. Wir werden alle notwendigen Maßnahmen ergreifen. Darauf kann sich jede und jeder verlassen.

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Öffentliche Bekanntmachung der Stadt Suhl vom 15.03.2020 - öffentliche Einrichtungen Drucken
Bekanntmachungen

Vollzug des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG)

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 hat sich in kurzer Zeit weltweit verbreitet. Auch in Deutschland und insbesondere auch in Thüringen gibt es mittlerweile eine Reihe von Fällen. Die damit verbundene Erkrankung COVID-19 verläuft in den meisten Fällen als grippaler Infekt und ist von einem Schnupfen oder einer echten Grippe (Influenza) klinisch nicht zu unterscheiden. Nach den aktuellen Einschätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) hinsichtlich der Übertragung und Ansteckungsgefahr durch Kinder und Jugendliche ist das Infektionsrisiko hier neu zu bewerten.

Dabei ist besonders das Verhalten von Kindern und Jugendlichen zu berücksichtigen.

Zu den erforderlichen kontaktreduzierenden Maßnahmen sieht § 28 Abs. 1 IfSG neben den nach Satz 1 erforderlichen notwendigen Schutzmaßnahmen nach Satz 2 die Schließung der in § 33 IfSG genannten Gemeinschaftseinrichtungen vor.

Der Oberbürgermeister der Stadt Suhl ordnet als Gesundheitsamt gemäß § 28 Absatz 1 Satz 1 und 2 des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (lnfektionsschutzgesetz - IfSG) in der derzeit gültigen Fassung in Verbindung mit § 35 Satz 2 des Thüringer Verwaltungsverfahrensgesetzes (ThürVwVfG) in der derzeit gültigen Fassung nachfolgende Allgemeinverfügung zum Schutze der öffentlichen Sicherheit an:

1.      Auf dem Gebiet der Stadt Suhl werden folgende Gemeinschaftseinrichtungen geschlossen:

a)      Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte (§ 33 Ziffer 1 IfSG),

b)     Schulen und sonstige Ausbildungseinrichtungen (§ 33 Ziffer 3 IfSG),

c)      Heime (§ 33 Ziffer 4 IfSG),

d)     Ferienlager (§ 33 Ziffer 5 IfSG),

e)      die schulischen, ausbildungs- und sportfördernden Zwecken dienenden nach § 45 Achtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII) betriebserlaubnispflichtigen Internate und Jugendwohnheime im Sinne des § 33 Ziffer 4 IfSG und

f)       Tagesgruppen nach § 32 SGB VIII.

2.      Eine Notbetreuung in kleinen Gruppen von Kindern von Erziehungsberechtigten, die in sog. kritischen Infrastrukturen tätig sind, wird gewährleistet. Die Einzelheiten legt die Stadt Suhl nach Abstimmung mit dem für Bildung und Jugend zuständigen Ministerium fest.

3.      Die Anordnung der Ziffer 1 gilt ab dem 17. März 2020 bis zum 19. April 2020. Widerspruch und Anfechtungsklage gegen diese Allgemeinverfügung haben keine aufschiebende Wirkung. 

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Öffentliche Bekanntmachung der Stadt Suhl vom 15.03.2020 - Veranstaltungen Drucken
Bekanntmachungen
Vollzug des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG)

Allgemeinverfügung

Der Oberbürgermeister der Stadt Suhl ordnet als Gesundheitsamt gemäß § 28 Absatz 1 Satz 1 und 2 des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Men-schen (Infektionsschutzgesetz - IfSG) in der derzeit gültigen Fassung in Verbindung mit § 35 Satz 2 des Thüringer Verwaltungsverfahrensgesetzes (ThürVwVfG) in der derzeit gültigen Fassung nachfolgende Allgemeinverfügung zum Schutze der öffentlichen Sicherheit an:

1. Im gesamten Stadtgebiet Suhl ist es untersagt, öffentliche und nicht öffentliche Veranstaltungen, Vergnügungen und sonstige Ansammlungen sowie Versammlungen und Aufzüge durchzuführen oder hieran teilzunehmen. Dies bezieht sich sowohl auf solche unter freiem Himmel, als auch in geschlossenen Räumen. Zu den Veranstaltungen, Vergnügungen oder sonstigen Ansammlungen gehören insbesondere Tanz- und Sportveranstaltungen, Messen, Ausstellungen, Konzerte, Gottesdienste sowie Umzüge. Dies gilt insbesondere auch für sämtliche durch die Stadt Suhl direkt oder indirekt betriebenen öffentlichen Einrichtungen wie zum Bsp.: Veranstaltungsräume im CCS, Gallerie im CCS, Ottilienbad, Fahrzeugmuseum, Waffenmuseum, Tierpark, Volkshochschule, Stadtbücherei, Sternwarte, Musikschule, Schießsportzentrum, sämtliche Sportstätten. Nicht davon erfasst sind Einrichtungen für Eheschließungen, Recyclinghof, Einrichtungen des Friedhofswesens sowie die Stadtverwaltung Suhl.

2. Medizinische Versorgungseinrichtungen, Krankenhäuser, Alten- und Pflegeeinrichtungen, dürfen bis auf weiteres unter Einhaltung folgender Verhaltensregeln geöffnet bleiben:

• aktive Information der Besucher über allgemeine Maßnahmen des persönlichen In-fektionsschutzes (Händehygiene, Abstand halten, Husten- und Schnupfenetikette)
• Information an aller Besucher, dass Personen mit Erkältungssymptomen der Einrichtung fern bleiben müssen
• angemessene Belüftung der Räumlichkeiten für Besucher
• laufende Desinfektion nach den für die jeweiligen Einrichtungen geltenden Vor-schriften
• Abstände der aufgestellten Tische im Versorgungsbereich auf mindestens 1 m vergrößern

3. Einrichtungen der Gastronomie (z. Bsp.: Restaurants, Bars, Cafés), Hotels, Pensionen, Sport- und Fitnesseinrichtungen mit Ausnahme der dort vorhandenen Bade- und Saunaeinrichtungen, Kinos dürfen bis auf weiteres unter Einhaltung folgender Verhaltensregeln geöffnet bleiben:

• Begrenzung der Besucherzahl auf die Hälfte der jeweiligen Kapazitätsgrenze, wobei insgesamt nicht mehr als 49 Personen anwesend sein dürfen.
• aktive Information der Teilnehmer über allgemeine Maßnahmen des persönlichen Infektionsschutzes (Händehygiene, Abstand halten, Husten- und Schnupfenetikette)
• Information an alle Gäste, dass Personen mit Erkältungssymptomen der Veranstaltung fern bleiben müssen
• angemessene Belüftung des Zuschauerraumes
• nach Veranstaltungsende Desinfektion von Oberflächen, mit denen die Besucher aktiv mit den Händen in Kontakt gekommen sind (Geländer, Tische, Türklinken, Toiletten)
• Händedesinfektionsspender aufstellen
• Erfassung der Personendaten am Eingang inkl. Telefonnummer (mit Einwilligung nach DSGVO)
• Verlängerung der Einlasszeiten, damit es nicht zu einem Menschenstau kommt
• Abstände der aufgestellten Tische im Versorgungsbereich auf mindestens 1 m ver-größern
• bei freien Platzkapazitäten möglichst gleichmäßige Verteilung der Zuschauer im Raum

4. Die Allgemeinverfügung gilt ab sofort bis einschließlich 19.04.2020.

5. Die Allgemeinverfügung wird am Tag nach der Bekanntgabe wirksam.

Begründung

Gemäß § 2 Nr. 5 der Thüringer Verordnung zur Regelung von Zuständigkeiten und zur Übertragung von Ermächtigungen nach dem Infektionsschutzgesetz (ThürIfSGZustVO) vom 02.03.2016 ist die Stadt Suhl im übertragenen Wirkungskreis die zuständige Behörde für die Anordnung von Schutzmaßnahmen nach § 28 Absatz 1 Satz 1 u. 2 IfSG.

Werden gemäß § 28 Absatz 1 Satz 1 IfSG Kranke, Krankheitsverdächtige, Ansteckungsver-dächtige oder Ausscheider festgestellt oder ergibt sich, dass ein Verstorbener krank, krankheitsverdächtig oder Ausscheider war, so trifft die Stadt Suhl als zuständige Behörde die notwendigen Schutzmaßnahmen, insbesondere die in den §§ 29-31 IfSG genannten, soweit und solange es zur Verhinderung der Verbreitung übertragbarer Krankheiten erforderlich ist. Unter den Voraussetzungen von Satz 1 kann die zuständige Behörde Veranstaltungen oder sonstige Ansammlungen einer größeren Anzahl von Menschen beschränken oder verbieten und Badeanstalten oder in § 33 genannte Gemeinschaftseinrichtungen oder Teile davon schließen; sie kann auch Personen verpflichten, den Ort, an dem sie sich befinden, nicht zu verlassen oder von ihr bestimmte Orte nicht zu betreten, bis die notwendigen Schutzmaß-nahmen durchgeführt worden sind (§ 28 Abs. 1 Satz 2 IfSG).

Seit Februar dieses Jahres breitet sich die durch das Coronavirus SARS-CoV-2 hervorgerufene akute Atemwegserkrankung Covid-19 in Deutschland aus. Bisher sind über 1.500 Menschen positiv auf das Virus getestet worden (Stand: 12.03.2020). Es traten bereits erste Todesfälle auch in Deutschland auf. Auch in der Stadt Suhl ist inzwischen einer der Verdachtsfälle bestätigt worden, sodass mit Stand 13.03.2020 ein positiver Befund vorliegt.

Der Freistaat Thüringen hat durch das Thüringer Landesverwaltungsamt mit Datum vom 13.03.2020 Prinzipien der Risikoeinschätzung und Handlungsempfehlungen für Großveran-staltungen (Covid-19-Erlass 2/2020) erlassen. Die von der Stadt Suhl als zuständige Gesund-heitsbehörde zu ergreifenden Maßnahmen richten sich demnach nach den Risikoeinschätzungen, Empfehlungen und Richtlinien des Robert-Koch-Instituts zur Vorbeugung, Erkennung und Verhinderung der Weiterverbreitung übertragbarer Krankheiten.

Zur Verhinderung der Weiterverbreitung von Covid-19 ist es erforderlich, dass Infektionsket-ten frühzeitig unterbrochen werden und die Entstehung neuer Ketten vermieden wird. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft den Ausbruch des Corona-Erregers inzwischen als Pandemie ein.

Öffentliche Veranstaltungen, Vergnügungen, sonstige Ansammlungen, Versammlungen oder Aufzüge sind aufgrund der hohen Anzahl und Intensität von Kontaktmöglichkeiten und einer häufig engen Interaktion zwischen den Teilnehmern besonders zur Verbreitung des Virus geeignet. Durch die Anonymität solcher Veranstaltungen ist es im Nachgang nahezu ausgeschlossen, zeitnah alle Kontaktpersonen zu ermitteln, um mögliche Infektionsketten zu durchbrechen und Maßnahmen anzuordnen. Dabei gilt es neben der Inkubationszeit von bis zu 14 Tagen zu berücksichtigen, dass sich das Coronavirus auch verbreiten kann, obwohl die betroffenen Personen keine oder sehr leichte Krankheitssymptome zeigen. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass erkrankte oder ansteckende Personen solche Veranstaltungen besuchen und es auf diese Weise zu einer Weiterverbreitung kommt.

Allein die Untersagung solcher Veranstaltungen bzw. die Teilnahme an diesen ist geeignet, um einen ausreichenden Schutz für Leib, Leben und Gesundheit der Bevölkerung der Stadt Suhl herzustellen. Insofern ist das Interesse der Allgemeinheit an der Eindämmung und Verlangsamung der Ausbreitung von Covid-19 vorliegend höher zu bewerten als die Interessen von Veranstaltern. Mildere, gleich wirksame Mittel zur Erreichung des Zwecks sind nicht ersichtlich.
Des Weiteren soll das medizinische Versorgungssystem in der Stadt Suhl vor einer Überlas-tung geschützt werden.

Diese Allgemeinverfügung steht in einem angemessenen Verhältnis zum angestrebten Schutz höherwertiger Rechtsgüter wie Leib, Leben und Gesundheit. Bei der Festlegung der angeordneten Maßnahmen, insbesondere der Größenordnung zu untersagender Veranstaltungen, waren die besonderen Voraussetzungen des ländlichen Raumes, durch die die Stadt Suhl geprägt ist, zu berücksichtigen. Diese unterscheiden sich signifikant von den Bedingun-gen in Großstädten mit Großveranstaltungen und damit einhergehenden größeren Menschenansammlungen. Es ist daher auch bei Veranstaltungen mit geringerer Personenzahl wahrscheinlich, dass sich Teilnehmer, die zu Risikogruppen zählen, auf diesen Veranstaltun-gen befinden.
Nach Einschätzung der Gesundheitsbehörden können geringere Einschränkungen die Risiken bei Veranstaltungen nicht minimieren. Eine Unterscheidung zwischen öffentlichen und nicht öffentlichen Veranstaltungen kommt nicht in Betracht, da sich die Gefahr einer Ansteckung und somit einer Fortführung der Infektionskette nicht unterscheidet. Das Verbot von Veran-staltungen jeglicher Art ist aus diesem Grund erforderlich und geboten.

Die zeitlich befristete Verbotsanordnung ist verhältnismäßig und gerechtfertigt, um der vorrangigen Gesundheitssicherheit der Bevölkerung (Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG) Rechnung zu tragen.
Die Anordnung ist gemäß §§ 28 Absatz 3 i. V. m. 16 Absatz 8 IfSG sofort vollziehbar. Ein Widerspruch hat keine aufschiebende Wirkung. Diese Anordnung muss auch befolgt werden, wenn sie mit Widerspruch angegriffen wird.

Auf die Strafbarkeit einer Zuwiderhandlung gegen die Verbotsanordnung gemäß § 75 Absatz 1 Nr. 1, Absatz 3 IfSG wird hingewiesen.

Rechtsbehelfsbelehrung:

Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift bei der Stadt Suhl, Marktplatz 1 in 98527 Suhl einzulegen.

Diese Anordnung ist sofort vollziehbar. Das heißt, ein Widerspruch hat keine aufschiebende Wirkung (§§ 28 Abs. 3 i. V. m. 16 Abs. 8 IfSG, § 80 Abs. 2 S. 1 Nr. 3 Verwaltungsgerichtsordnung). Dies bedeutet, dass die Allgemeinverfügung auch dann befolgt werden muss, wenn sie mit einem Widerspruch angegriffen wird. Beim Verwaltungsgericht Meiningen, Lindenallee 15 in 98617 Meiningen kann die Anordnung der aufschiebenden Wirkung eines Widerspruchs beantragt werden.

Suhl, den 15. März 2020

 

André Knapp                                                                                                            

Oberbürgermeister                                                                                                  (Siegel)


Hinweis:
Diese Allgemeinverfügung ersetzt die Allgemeinverfügung vom 12.03.2020! Wir bitten um Beachtung!


 
Informationen rund um COVID -19 / Corona-Virus Drucken
Allgemeine Informationen

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Für Fragen und Antworten rund um COVID-19 steht Ihnen nun auch unsere Telefonhotline der Stadtverwaltung zur Verfügung von Montag bis Freitag in der Zeit von 08:00 bis 18:00 Uhr. Sie erreichen die Mitarbeiter unter

Tel. 03681 74 40 40

>>Weitere Informationen rund um das Thema COVID-19<<
>>Corona Virus finden sie hier<<

 
Welche Länder/Regionen sind von Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus betroffen? Drucken
FAQ - Häufig gestellte Fragen
Aktuelle Fallzahlen, betroffene Länder und Informationen zu Risikogebieten finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de/covid-19-risikogebiete und www.rki.de/covid-19-fallzahlen. In Deutschland sind bislang nur wenige bestätigte Fälle aufgetreten.
 
Was ist das Ziel der jetzigen Maßnahmen? Drucken
FAQ - Häufig gestellte Fragen

Es geht in erster Linie darum, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen und einzudämmen, um das Gesundheitssystem bei steigenden Fallzahlen nicht zu überfordern und die Schwächsten zu schützen.

Ganz aktuell: notwendige Einschränkungen des Öffentlichen Lebens zum Erreichen dieses Ziels

Was habe ich als Veranstalter einer (Groß-)Veranstaltung zu beachten?

Einschränkungen laut Stabsbeschluss?

Mein Arbeitgeber verlangt einen Test von mir, sonst darf ich nicht mehr arbeiten?

Wenn der Arbeitsgeber einen Abstrich von Ihnen verlangt, so ist es in seiner Verantwortung dafür zu sorgen, dass dieser durgeführt wird. Dies ist im Arbeitsschutzgesetzt und in den betriebseigenen Pandemieplänen festgelegt. Jeder Betreib sollte diesen seit 2005 erstellt haben. Helfen dabei kann unter anderem der Betriebsmediziner. Jeder Betrieb mit mindestens einem Angestellten muss nach Arbeitsschutzgesetz einen Betriebsmediziner beschäftigen. Ein einmaliger Abstrich hat keine Auswirkung darauf, ob sich nicht in Zukunft eine Erkrankung entwickeln wird. Ein einmaliger Abstrich zu Beginn der Quarantänezeit hätte auch keinen Einfluss auf die Dauer der Quarantäne.

Die niedergelassenen Kollegen und die Krankenhäuser sind vertraglich dazu verpflichtet erkrankten Personen zu helfen. Das Gesundheitsamt hat unter anderem die Aufgabe, die Gesundheit der Menschen zu fördern und zu schützen, darauf hinzuwirken, dass übertragbare Krankheiten verhütet und bekämpft werden.

Arbeitnehmer kommen aus dem Ausland zurück, dürfen sie arbeiten?

Ob und wie Arbeitnehmer, die aus einem Risikogebiet zurückkommen arbeiten dürfen, muss im Betreib selber geregelt werden. Generell besteht zwar die Gefahr, dass sich der Arbeitnehmer angesteckt haben könnte. Liegt aber kein unmittelbarer Kontakt (> 15 Minuten Face-to-Face) mit einem nachgewiesenen Covid-Erkrankten vor, sind keine Quarantänemaßnahmen vom Amts wegen anzuordnen. Es liegt in der Absprache zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber über alternative Beschäftigungsmöglichkeiten (Heimarbeit) oder Überstundenabbau /Urlaub zu sprechen. Will ein Arbeitgeber einen Arbeitnehmer nicht an seinem Arbeitsplatz sehen ohne dass eine behördliche Quarantäne angeordnet wurde, so muss er trotzdem den Lohn weiterzahlen.

 
Was kann ich selber tun? Drucken
FAQ - Häufig gestellte Fragen

Mich konsequent richtig verhalten

Es ist bekannt, dass die Verbreitung des Virus vor allem durch Tröpfcheninfektion erfolgt. In der täglichen Lebensführung, in der Schule, im Beruf oder in der Freizeit, sollte jetzt jeder ein besonderes Augenmerk auf die persönlichen Schutz- und Hygienemaßnahmen legen. Das reicht vom gründlichen Händewaschen für 20 bis 30 Sekunden mit Seife bis zum Verzicht auf enge persönliche Kontakte.

Ohne Panik herausfinden, ob ich mich angesteckt habe

Die klinischen Symptome einer Infektion mit SARS-CoV-2 umfassen nach derzeitigem Stand Fieber, Husten, Atembeschwerden und Kurzatmigkeit und damit ähnlich allgemeinen Erkältungssymptomen.  Schwerere Erkrankungsverläufe und Todesfälle scheinen nach derzeitigem Erkenntnisstand vor allem bei älteren Patienten mit Vorerkrankungen vorzukommen. In den allermeisten Fällen verläuft die Erkrankung milde.

BZGA Hinweise

Falls eine häusliche Quarantäne angeordnet wurde:

Häusliche Quarantäne durch das Gesundheitsamt angeordnet. Diese ist auch dann einzuhalten, wenn sie nur mündlich ausgesprochen wurde. Der Bescheid mit allen Maßnahmen wird zeitnah nachgereicht. Eine durch das Gesundheitsamt ausgesprochene Quarantäne kann auch nur durch das Gesundheitsamt aufgehoben werden. Die Quarantäne wird nur ausgesprochen, wenn  nachweislich > 15 Minuten Kontakt mit einem mit Covid Infizierten bestand. Bei der Ermittlung wird auf Verhaltensweisen hingewiesen. Es wird auch darauf hingewiesen, welche rechtlichen Konsequenzen entstehen, wenn man der Quarantäne nicht nachkommt.

Darf ich meine Angehörigen oder Bekannten jetzt in einer Senioren-/Pflegeeinrichtung besuchen?

Oberstes Ziel ist es, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Wägen Sie ab, ob der Besuch Ihnen oder Ihren Angehörigen so wichtig ist, dass Sie nicht darauf verzichten wollen oder können. Besprechen Sie mit der Einrichtung, ob ein generelles Besuchsverbot ausgesprochen wurde. Mit dieser Vorsichtsmaßnahme schützen Sie sich und ihre Liebsten am besten. Auch die Einrichtungen treffen Vorsorgemaßnahmen zum Schutz von Personal und Bewohnern.

 
Ablauf der medizinischen Maßnahmen Drucken
FAQ - Häufig gestellte Fragen

Die Vorgehensweise nach Infektionsschutzgesetz und den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes

Es gibt ein Entscheidungsschema des RKI für Ärzte zur Diagnostik von Covid und den weiteren medizinischen Maßnahmen. Diese ist den Ärzten in der Niederlassung, im Notfalldienst und in den Krankenhäusern bekannt.

Diagnosefindung: für wen ist ein „Abstrich" sinnvoll?
Welche Personen werden getestet?

Getestet werden nur „Begründete Verdachtsfälle" 1, d.h. Personen, die engen Kontakt (15 Minuten Dauer, Abstand weniger als 2 Meter) zu einem bekannt positiven Fall hatten und gleichzeitig Krankheitszeichen aufweisen. Inwieweit dies zutrifft wird in jedem Einzelfall entschieden. Die betreffenden Personen werden dann zu einem Termin bestellt, an dem der Abstrich vorgenommen wird. Testungen außerhalb von Terminen können aus Kapazitätsgründen nicht durchgeführt werden. Das Ergebnis kann nach 2-3 Tagen, je nach Auslastung des Labors, erwartet werden.

Von der Stadt Suhl wurde in Kooperation mit der KV Thüringen entsprechende Räumlichkeiten eingerichtet. Die Terminvergabe erfolgt über die 116 117.

Warum bekommt nicht einfach jeder einen Abstrich, um für alle Beteiligten Sicherheit zu schaffen?

Ein einmaliger Abstrich hat keine Auswirkung darauf, ob sich nicht in Zukunft eine Erkrankung entwickeln wird. Ein einmaliger Abstrich zu Beginn der Quarantänezeit hätte auch keinen Einfluss auf die Dauer der Quarantäne. Um die Gesundheitseinrichtungen nicht mit unnötigen Abstrichen zu überlasten, werden die Abstriche entsprechend der RKI Richtlinien

Ich bin mit jemandem in Kontakt gewesen, der wiederum Kontakt zu einem bestätigten Coronavirus-Fall hatte.

Kontaktpersonen zu einem Covid Infizierte sind ansteckungsverdächtigt und werden unter Quarantäne gestellt. Hat man mit diesen Kontaktpersonen Kontakt, so ist eine Ansteckung unwahrscheinlich, da sich der Erreger noch nicht soweit in dem Organismus der Kontaktperson vermehrt hat, dass die Kontaktperson ansteckend war. Deshalb sind keine weiteren Maßnahmen bei Kontaktpersonen von Kontaktpersonen notwendig.  Natürlich sollten keine weiteren Kontakte mehr stattfinden. Eine Einschränkung der sozialen Kontakte und ein Achten auf Krankheitssymptome für die nächsten 14 Tage ist sinnvoll. Falls Krankheitssymptome auftreten sollten, sollte man sich telefonisch an seine Arzt wenden.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Eine spezifische Therapie existiert nicht. Die Therapie erfolgt abhängig von der Schwere der Erkrankung symptomatisch. Im Regelfall wie bei Erkältungskrankheiten auch. Erster Ansprechpartner ist Ihr Hausarzt.

 
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