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Chancen für Dorferneuerung in Goldlauter-Heidersbach PDF Drucken

weiter …Die Stadt Suhl rechnet sich gute Chancen aus, im Rahmen des Thüringer Dorferneuerungsprogramms Fördermittel für den Suhler Ortsteil Goldlauter-Heidersbach zu bekommen. Oberbürgermeister Dr. Jens Triebel (parteilos) sagte am 27. Oktober 2011, dass er davon ausgehe, schon im Sommer 2012 eine entsprechende Bestätigung des zuständigen Thüringer Ministeriums für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Natur zu erhalten.

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Willkommen zur Konferenz PDF Drucken

Liebe Suhlerinnen und Suhler, werte Gäste unserer Stadt,
Suhl ist eine Reise wert. Das meinen nicht nur Zehntausende Touristen (die Statistik verzeichnet für das erste Halbjahr 2011 in Beherbergungsunternehmen mit mehr als 9 Betten 42.834 Gäste, die 114.866 Übernachtungen buchten, was einem Plus von knapp 10 % gegenüber dem Vorjahr entspricht), sondern auch zahlreiche Konferenzteilnehmer. Die Bedingungen hier sind sowohl für das Tagen, als auch für das Entspannen und für eigene kulturelle und sportliche Aktivitäten gut. Uns stehen attraktive Tagungszentren wie das Congress Centrum Suhl zur Verfügung. Aber auch hiesige Hotels wie beispielsweise das Ringberghotel oder das Hotel Thüringen können damit punkten.
Gerade waren die Agrarminister der Bundesländer in Suhl zu Gast und konferierten zu aktuellen Themen dieses wichtigen Wirtschaftssektors. In dieser Woche werde ich Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister aus den jungen Ländern hier begrüßen können. Auf dem Gebiet der Landwirtschaft wie in den kreisfreien und großen kreisangehörigen Städten sind es politische Entscheidungen, die den Menschen das Leben leichter machen - oder aber erschweren. Die Folgen davon bekommen die Bürger unmittelbar zu spüren.
Lebensmittel benötigt jeder und an jedem Tag. Insofern haben auch die Ergebnisse der Suhler Agrarministerkonferenz mittelbar Auswirkungen auf jeden. Dabei spielen Umweltangelegenheiten eine Rolle, denn Brachland beispielsweise wird schnell zu Erosionsland mit fatalen Folgen und Folgekosten für alle. Wo also einen optimalen Weg finden? Und wie? Vielleicht tat es da gut, mitten in weitgehend intakter Natur zusammen zu kommen, den Wald ringsum zu erleben (auch dieses Ressort fällt meist in den Aufgabenbereich der Agrarminister), abseits vom Berliner Trubel oder dem der jeweiligen Landeshauptstädte zu tagen und sich zu Sachthemen austauschen zu können.
Als Oberbürgermeister konnte ich die Ministerinnen und Minister hier bei uns persönlich begrüßen. Auch wir als Kommunen benötigen möglichst optimale Bedingungen, um unsere Wälder intakt halten, die Anforderungen von Forst und Tourismus in Übereinklang bringen und Naturflächen angemessen pflegen zu können. Das habe ich versucht, im Kontakt mit den Ministern zu vermitteln. Schließlich ist auch das eine Aufgabe, die nur gemeinsam von Bund, Ländern und Kommunen gelöst werden kann. Vor Ort zu gehen und die Bedingungen auch hier in Südthüringen kennen zu lernen, halte ich für ausgesprochen produktiv, kann doch in der Praxis überprüft werden, wie Regulierungsinstrumentarien funktionieren oder Beschlüsse in die Tat umgesetzt werden. In den Kommunen muss funktionieren, was in Land und Bund beschlossen wird.
Wir hier in den Städten und Gemeinden sind die unmittelbaren Ansprechpartner für die Sorgen und Nöte der Menschen - und haben gegebenenfalls eben auch mögliche Fehlentscheidungen auszubaden. Insofern sollte der Dialog miteinander nicht nur auf Ministerebene, sondern auch zwischen Ministerien und Kommunen oder wie jetzt in der letzten Novemberwoche zwischen den Oberbürgermeistern selbst permanent geführt werden. Als Stadtoberhaupt der gastgebenden Stadt habe ich zur Agrarministerkonferenz die Chance genutzt, unsere Anmerkungen und Vorschläge anzubringen und diesen Dialog zu führen. Ich werde das auch zur Oberbürgermeisterkonferenz des Deutschen Städtetags in Suhl tun.
Suhl ist eine Reise wert. Ich hoffe sehr, dass diesem Resümee auch weiterhin möglichst viele Konferenzteilnehmer - seien sie nun Minister, Oberbürgermeister oder anderweitige Experten - und Urlauber folgen werden.

Ihr
Dr. Jens Triebel

 
Suhler Delegation zu Besuch in Kaluga PDF Drucken

weiter …Eine Suhler Delegation unter Leitung von Bürgermeister Klaus Lamprecht (Die Linke.) besuchte vom 4. – 7. Oktober 2011 die russische Partnerstadt Kaluga. Ihr gehörten des Weiteren die Stadträtin Manuela Habelt (Aktiv für Suhl) sowie EU-Koordinatorin Andrea Stenzel an.

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Solarpark - offizielle Inbetriebnahme des 3. Bauabschnitts PDF Drucken
weiter …Am Freitag, dem 30. September 2011, wurde der 3. Bauabschnitt des Solarparks auf der ehemaligen Suhler Mülldeponie offiziell in Betrieb genommen. (Foto: J.Glück)
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Engagement wird gewürdigt PDF Drucken

Liebe Suhlerinnen und Suhler, werte Gäste unserer Stadt,
in diesen Tagen erreichen mich etliche Einladungen zu Firmenjubiläen: Unternehmen, die sich 1991 neu aufstellten oder gründeten, feiern 20 Jahre erfolgreicher Tätigkeit. 20 Jahre in turbulenten Zeiten durchgestanden zu haben, ist an sich schon eine bewundernswürdige Leistung. Denken wir nur daran, was von den Unternehmen alles zu leisten war: sich neu in den Markt einbringen, in weltweiter Konkurrenz behaupten, eine Währungsumstellung meistern, Vernetzungen aufbauen, um gemeinsam mit anderen regionalen Firmen europaweit agieren zu können, Mitarbeiter ausbilden und gewinnen, Mitarbeiter freisetzen, das Kommunikationssystem komplett erneuern... Dass wir in Suhl zahlreiche solche erfolgreiche Firmen haben, erfüllt mich mit Stolz. Längst sind es nicht mehr die einstigen Großkombinate, die das industrielle Rückgrat der Stadt bilden, sondern Mittelständler, die jeden Tag innovativ gestalten müssen, um Produkte am Markt, um Mitarbeiter in der Region, um Menschen in Lohn und Brot zu halten. Wie ihnen das gelang und gelingt, das bemerke ich bei solchen Anlässen oder auch bei meinen regelmäßigen Visiten in Suhler Unternehmen. Den Ideenreichtum, die ständige Bereitschaft, Änderungen vorzunehmen und zu wissen, dass gemeinsam mehr zu erreichen ist - das finde ich besonders bemerkenswert. Und das könnte nach meiner Auffassung durchaus auch auf die Politik in unserer Stadt ausstrahlen...
Doch es gab und gibt sie auch in Suhl, Menschen in politischer Verantwortung, die stets bereit sind, selbst mit anzupacken und gegen gängige Vorurteile das scheinbar Unmögliche zu versuchen. Ein solcher Aktiver ist der vormalige Ortsbürgermeister von Vesser, Detlef Weiß. Am 1. Oktober ehrt ihn die Stadt Suhl mit dem Eintrag in ihr Ehrenbuch. Diese höchste Auszeichnung, die Suhl seit 1990 vergibt, wurde bisher ausnahmslos Frauen und Männern zuteil, die sich uneigennützig und in herausragender Weise um städtische Belange verdient gemacht haben. Die Palette reicht vom Unternehmer über den Sportler, Trainer, Künstler, Ingenieur bis hin zum politisch Aktiven. Inzwischen entscheidet der Hauptausschuss darüber, wem diese Ehre zuteil wird. Beinahe 20 Jahre aktiver Einsatz für den Ortsteil, der 1994 zu Suhl kam, und sein herausragendes Engagement waren die Argumente, Detlef Weiß, der im Vorjahr in den Ruhestand ging, damit auszuzeichnen.
Ich wünsche mir, dass wir noch mehr Menschen gewinnen, sich wie Detlef Weiß für die Angelegenheiten seines Wohngebietes, seines Ortsteils, seiner Stadt einzusetzen, dass es noch mehr Unternehmen gelingt, im Einklang mit den Interessen der Beschäftigten und der Stadt hervorragende Ergebnisse zu erzielen, sich am Markt zu behaupten und dessen Trends mitzubestimmen. Das Große wächst im Kleinen, die herausragende und dann für eine Ehrung würdige Leistung beginnt im Alltag, heute, hier und an jedem Tag. Mein Ziel ist es, genau jene Leistungen zu unterstützen, sind sie es doch, die das Rückgrat des gesellschaftlichen Lebens einer Stadt bilden, heute wie vor 20 Jahren - und auch in 20 Jahren noch.

Ihr
Dr. Jens Triebel

 

 

 
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